you get what you bet

2017

(interaktiv)
Handlungsanweisung: Der Betrachter/die Betrachterin ist dazu aufgefordert den Messingknauf am unteren Ende des Trichters nach unten zu ziehen und loszulassen!
Eine Münze wird geworfen um eine Entscheidung zu treffen; die Konsequenzen aus dem daraus hervorgehenden Resultat unterliegen folglich nicht mehr der eigenen Verantwortung, sondern der der Münze, des Münzflugs, des Gücks. Der Reiz des Glücksspiels liegt im Moment in dem nicht mehr ins Spiel eingegriffen werden kann; es wurde gesetzt, gewettet – die Münze fliegt, die Kugel rollt, die Würfel fallen.
In dieser kurzen Zeitspanne ist man von der Verantwortung des Spielausgangs befreit, man selbst spielt nicht mehr – man wird gespielt. Jedoch vergisst man, dass man bereits gesetzt hat, also eine Entscheidung im Vorfeld getroffen hat. Dieser Gedanke wird in der Arbeit dargestellt, da die Münze die Entscheidung nicht preis gibt und die Verantwortung wieder zurückspielt.

(interactive)
instruction:
visitors are invited to pull down the brass knot and let go again!
a coin is flipped to come to a decision; thus consequences of the afore result are not subject to one´s own responsibility. The appeal of gambling is constituted by the moment when external intervention is no longer possible; all is set, all is bet – the coin flips, the die is cast. Within this very moment of time, protagonists are free of charge regarding the final outcome of the game: you don´t PLAY anymore- you ARE PLAYED. Yet the fact, that one has already made a decision beforehand, is forgotten. This idea is depicted by the presented work, because the coin does not disclose the decision and casts back responsibility.

 

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